Eingliederungshilfen nach § 35 a SGB VIII

Die Abkürzung MPH steht beim ADHS für Methylphenidat. Besser bekannt unter den Handelsnamen "Ritalin" und "Medikinet".

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

  • Ich sitze gerade am Antrag für Eingliederungshilfen nach § 35 a SGB VIII.


    Mal davon abgesehen, dass es wohl lange dauern wird, da KJP und Schule befragt werden sollen, die Monte zur Antwort benötigen, und dann noch ein sonderpädagogisches Gutachten eingeholt werden soll und dann noch eine "Bedarfsermittlung" durch den Integrationsdienst des Amtes und dann noch eine Kosten- und Therapieplanung erarbeitet werden soll .... :sleeping:


    ... steht hier was von "...individuellen Hilfeplan gemäß  § 36 SGB VIII festgelegt...." drinnen. :/


    Hat jemand ein paar Ideen/Erfahrungen, wie so ein "Hilfeplan" aussieht? 


    Unser Junior hat LRS, F84,5; F90.0 und H50.5 .... zu "bieten".


    Zwar hat er die erste Diagnse (F90.0) erst/schon mit 7, am ende der 1, Klasse bekommen, doch dann hat es bis zum Ende der 4. Klasse (2021) gedauert, das F84.5. LRS und H50.5 auch noch erkannt wurden.

    Übrigens sind die Anzeichen für die aktuellen Diagnosen nicht von KJP oder Schule erkannt worden!

    Die Hinweise dazu kamen, bei LRS durch den Kinderarzt, der eigentlich nix mit der Schule zu schaffen hat, von den anderen Eltern der ADHS-Selbsthilfegruppen und ...

    ... und vom Papa selbst, der -ohne es zu wissen- den "Rucksack" sein ganzes Leben geschleppt hat, um dann mit Ü40 zu erfahren, dass er als nicht erkannter Schielender (H50.0) eigentlich in Schule und Ausbildung nie eine reale Chance hatte.

    D.H. eine gute Note in Schule und Abi und Studium führt jedes Mal zum Burnout und fürchterlichen Kopfschmerzen ;(


    Ach ööööhm... bitte auf die Frage zum Hilfeplan s.o. antworten!