Schmerzmittel: Wie groß ist die Suchtgefahr von Opioiden?

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

  • Opioide kommen als Schmerzmittel oft harmlos daher, wirken aber ähnlich wie Heroin und haben ein sehr hohes Suchtpotential. Manche Patienten rutschen so in die Abhängigkeit.



    WAS SIND OPIOIDE?
    Opioide sind starke Schmerzmittel. Häufig kommen sie harmlos daher, z.B. als Pflaster oder Tropfen. Verabreicht werden sie meistens nach Operationen und bei Tumorschmerzen. Tatsächlich wirken diese Schmerzmittel ähnlich wie Opium, Morphium oder Heroin. Der Rausch entsteht, weil durch Opioide im Belohnungszentrum des Gehirns mehr Dopamin ausgeschüttet wird als durch körpereigene Endorphine. Das Problem: der Organismus passt sich an, man braucht immer mehr Pillen. Aber diese lindern die Schmerzen kaum noch.


    HOHES SUCHTPOTENTIAL
    Das Suchtpotential der Opioide ist hoch. Doch vom Hausarzt verschrieben, denken die meisten Patienten erst einmal an Heilung und nicht an Abhängigkeit. Und zu viele Ärzte klären nicht auf. Der Beginn eines oft jahrelangen Leidensdrucks der Patienten. Hilfe bekommen Sie kaum, denn es gibt für Patienten mit chronischen Schmerzen viel zu wenige Fachärzte und auch Therapieplätze sind Mangelware. Experten gehen von mehr als 3 Mio. Menschen in Deutschland aus, die unter schweren, chronischen Schmerzen leiden. Nur rund 10 Prozent können derzeit in Schmerzambulanzen oder stationären Einrichtungen behandelt werden.

Das Projekt "ADHS-Deutschland Community" wurde gemeinsam mit dem ADHS Deutschland e.V. aufgebaut und finanziert.